Unsere Leidenschaften

Wir sind verschieden - wir sind Mädchen, Frauen, viele von uns sind Mütter, die meisten arbeiten, ein paar gehen noch zur Schule. Wir sind blond, brünett, rothaarig mit Sommersprossen, wir haben grüne, blaue, braune Augen - sanfte und wilde, mit verschiedensten Ausdrücken. Unter uns gibt es dünne und auch pummelige, stark gebaute und zierliche Frauen. Einige sind nicht mal 1,50 m groß und die anderen sind größer als ihre Männer oder Freunde. Es gibt die, die täglich zum Training rennen und wieder die, die es kaum schaffen zwei Yogastunden in der Woche in den Kalender zu quetschen.

Wir mögen verschieden sein, dennoch haben wir die gleichen Wünsche - wir wollen in Harmonie mit unseren Körpern sein, sich um sie kümmern und sich in ihnen schön fühlen. Second You ist eine bewusste Wahl für uns, Motivation um weiterzumachen und sich um sich selbst zu sorgen. Wir nehmen sportliche Aktivität als Respekt und Liebe gegenüber uns selbst wahr und als Pflege des guten Selbstbefindens und der psychischen Hygiene. Sport ist ein guter Grund sich mit Freunden zu treffen oder ganz im Gegenteil - einen Moment für sich zu haben. Beim Training fordern wir uns selbst heraus und wir versuchen unsere eigenen Grenzen zu überschreiten - Angst, Beklemmung, Schmerz oder Entschlossenheit. Es gelingt nicht immer, aber wir versuchen es immer wieder aufs Neue.

Lerne unsere Leidenschaften kennen - Aktivitäten, die uns inspirieren, von alltäglichen Schwierigkeiten entziehen und es uns erlauben von der Welt und von sich selbst Abstand zu nehmen.





Yoga

Yoga nimmt keine Zeit, sie gibt Zeit 
– Ganga White

Wenn man sich die Beliebtheit von Yoga heutzutage anschaut, dann ist es schwer zu glauben, dass es erst vor knapp hundert Jahren in den Westen gekommen ist. Es kommt aus Indien, wo es heute ein wichtiger Bestandteil vieler Religionen ist. Für uns ist Yoga die Verbindung von Körper und Geist, der Versuch den Kopf zu beruhigen und die Konzentration zu fördern. Denkst du daran Yoga zu machen, aber du kennst dich zu wenig aus? Hier ist eine kurze Einführung von uns. Yoga hat drei Bedeutungen - es hängt von dir ab, welche für dich am wichtigsten und im Endeffekt am besten für dich ist - los geht’s!

Als erstes ist Yoga das Bändigen des Gemütes - du wirst lernen deine zerstreuten Gedanken zu kontrollieren, was dich besser zu Ruhe bringt und dich entspannen lässt. Du wirst besser schlafen, aufmerksamer lesen und alles wird einfach leichter sein. Yoga ist der Weg zu einem guten Selbstbefinden, es beeinflusst wie du mit kleinen und großen Problemen des Alltags zurecht kommst und die Beziehungen zu deinen Mitmenschen - seien sie Verwandte oder Fremde, und es bestimmt wie du über dich selbst denkst. Es erlaubt dir dich selbst kennen und lieben zu lernen.

Zweitens - Yoga ist der Weg, das Ziel in sich selbst, du solltest stetig nach körperlicher und geistiger Verbesserung streben. Yoga soll in dir Disziplin und Planmäßigkeit bilden - der täglichen Routine. Wir wissen, dass du nicht täglich Zeit hast dich 40 Minuten lang auf der Matte zu strecken - keine Sorge. Es reicht 10 Minuten morgens, kurz nach dem Aufstehen und dann kurz vorm Schlafengehen um deine neuen Fähigkeiten zu üben, deine Muskeln zu strecken und dir selbst gute Laune zu schaffen. Disziplin zu lernen ist in vielen Bereichen nützlich - es ist einfacher sich unangenehmen Pflichten zuzuwenden, alte Verpflichtungen nachzuholen und offene Angelegenheiten zu Ende zu bringen.

Drittens bringt Yoga zur Einheitlichkeit - der Verschmelzung von Körper und Geist, innerer Entwicklung dank äußerlicher Arbeit. Diese Bedeutung von Yoga entspricht dem ewigen Streben des Menschens sich selbst und seine wahre Natur zu verstehen. Yoga hilft dir deine Ängste, Einschränkungen und Grenzen wahrzunehmen und die letzteren auch zu überschreiten. Yoga dient dazu die Wahrheit über sich selbst zu entdecken und ehrlich mit sich selbst zu sein. Nur wenn man seine Stärken und Schwächen kennt kann man das Positive pflegen und an dem Negativen arbeiten.

Yoga verspricht viele Vorteile, allerdings verlangt es viel Mühe, Entschlossenheit und Einsatz. Yoga ist aber auch flexibel - es passt zu jeder von euch, abhängig von deiner Laune kann es dynamisch oder sinnlich sein. Jede findet etwas wertvolles für sich.



Klettern

Das Schöne am Klettern ist, dass wenn du es tust nichts anderes wichtig ist. Du engagierst dich komplett... 
– Caroline Ciavaldini

Dank Kletterwänden ist diser Sport selbst weit zugänglich geworden - wenigstens für Bewohner größerer Städte. Man braucht keine spezielle Ausrüstung - am Anfang reicht ein bequemes Sportoutfit. Bei regelmäßigen Trainings allerdings empfehlen wir spezielle Schuhe und zusätzliche Ausrüstung zu kaufen, je nachdem was für eine Art von Klettern man betreibt. Was gibt es denn für Möglichkeiten? Hier ein paar der beliebtesten Kletterarten.

BouldernDu musst deinem eigenen Körper vertrauen - Bouldern ist eine Art des Freikletterns ohne Seil. Die einzigen erlaubten Sicherheitsvorkehrungen sind eine spezielle Matte die vor schmerzhaften Stürzen schützt und… ein vertrauter Partner der dir die nächsten Schritte vorsagt. Das Bouldern betreibt man auf niedrigen Felsen, aber oft auch an künstlichen Wänden. Diese Technik stärkt schnell deine Arme und Beine, sie verbessert deine Beweglichkeit und Geschicklichkeit. Es hilft dir auch bestimmt beim Kampf gegen Höhenangst!

SportkletternBei dieser Technik wendet man spezielle Ausrüstung an. Diese Art von Freiklettern betreibt man auf speziell vorbereiteten Wegen, die mit Abseilstellen ausgestattet sind. Man kann das Sportklettern aber auch Indoors betreiben - an Kletterwänden - dann wirst du bestimmt mit einem Seil von oben gesichert. Sicherungen von unten werden eher im Gelände benutzt - dann bist du selbst für das Einhänger der Seile verantwortlich.

Klassisches Klettern | Ein Level weiter als das Sportklettern - auch eine Art des Freikletterns, dennoch auf unvorbereiteten Wegen. Du installierst die Fixpunkte selbst, weshalb du dich mit der Ausrüstung auskennen musst - oder eine geduldige und hilfsbereite Freundin dabei haben musst. Beim klassischen Klettern geht es um Selbstständigkeit, es verlangt durchdachtes Handeln und eine große Portion Demut.

Free soloWie der Name schon sagt - du handelst selbst, das einzige was du mitbringen darfst sind Kletterschuhe und Magnesia. Klettern im freien Gelände verlangt wirklich viel Erfahrung weil man leicht stürzen kann. Auf der Kletterwand kannst du direkt Gas geben, selbst wenn du gerade erst anfängst, obwohl man am Anfang doch noch ein Sicherheitsseil benutzen sollte. Free solo garantiert einen mächtigen Adrenalinschub und es testet wie viel deines Mutes aus der Kindheit noch in dir steckt!



Laufsport

Trainings sind wir Zähne putzen. Ich denke nicht daran, ich tue es einfach. Die Entscheidung ist schon getroffen. 
– Patti Sue Plummer

Der Sport, den man niemandem vorstellen oder erklären muss. Er scheint einfach zu sein - jeder von uns kann rennen; und gleichzeitig ist er doch so schwierig - selbst die Schuhe anzuziehen ist schon die größte Hürde an und für sich. Jeder Läufer kennt dieses Gefühl. Wie passiert es, dass die Aktivität die manche von uns hassen, für andere zum Lebensstil geworden ist?

Die meisten Wahrheiten die aufs Laufen zutreffen, treffen so wirklich auch auf andere Sportarten zu und dennoch gibt es etwas einzigartiges im Laufsport. Du bist ganz alleine mit dir selbst und deinem Körper. Dein einziges Equipment sind deine Laufschuhe. Du entscheidest ob du jetzt eine Abkürzung nimmst oder doch noch eine Extrarunde läufst. Diese anscheinend kleinen Entscheidungen werden plötzlich sehr kompliziert wenn dein Körper und dein Kopf dir komplett verschiedene Signale senden… Beim Laufen, wie bei jedem anderen Sport, ist es wichtig Gewohnheiten zu schaffen und gelungene Trainingseinheiten zu feiern. Ein wichtiger Vorteil des Laufens ist dass es sehr flexibel ist - du entscheidest über das Tempo, die Kilometerleistung, die Strecke und den Soundtrack. Fängst du gerade erst an? Dann laufe und marschiere abwechselnd, und erweitere die Distanzen immer um ein paar Sekunden. Willst du Frust auslassen? Dann empfehlen wir ein Intervall-Training. Und wenn du Lust auf aktiven Chillout hast - dann lade eine Freundin zum Joggen ein.

Egal wie fortgeschritten du beim Laufen bist, es gelten immer zwei Regeln - Aufwärmung und Dehnübungen. Denk daran dass dein Training mit ein paar Minuten Aufwärmung beginnt - so bereitest du deine Muskeln auf die Belastung vor, du verringerst das Risiko auf Verletzungen und du fällst einfacher in den richtigen Rhythmus. Die letzten Momente nutze für ein paar Dehnübungen - dann beschleunigst du den Heilprozess und du verringerst die Chance auf Muskelkater!



Fitness

Jeder ist der Architekt seiner eigenen Glückseligkeit.
- Joseph Pilates


Was ist Fitness für dich? Dessen Vorreiter würden es wahrscheinlich mit einer Aerobicstunde in einer Sporthalle bezeichnen, allerdings ist seitdem vieles anders. Fitness hat seit jeher viele Definitionen erhalten, wir halten uns allerdings an die ursprüngliche Definition: fit zu sein bedeutet in Form zu sein! Sich um sich selbst sorgen - durch regelmäßigen Sport, gesunde Ernährung und Erholung. Hier beschreiben wir die zwei Hauptarten von Übungen - damit du besser entscheiden kannst was dir gerade besser passt.

Aerobicübungen, also CardioUnersetzbar wenn es darum geht Fett loszuwerden und die allgemeine Körperkondition zu verbessern. Hierbei geht es darum den Puls stets oben zu halten (60-65%) während des ganzen Workouts - gute Beispiele dafür sind Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen. Der intensive Sauerstoffaustausch sorgt für die Fettverbrennung was - bei regelmäßigen Workouts - die Figur schlank macht. Ein Aerobictraining sollte mindestens 40 Minuten dauern, da bei den ersten 20-30 Minuten Kohlenhydrate verbrannt werden und erst später das Fett ins Spiel kommt. Denk daran wenn du das nächste Mal überlegst ob es wert ist den letzten Kilometer noch zu laufen! Sorge dafür dass die Übungen verschieden sind um alle Muskeln zu engagieren - auf diese Weise beschleunigst du den Heilprozess und du wirst schneller Effekte sehen.

Krafttraining | Diese Art von Übungen dient dazu Muskeln aufzubauen und eine starke Figur zu erreichen. Außerdem verleiht es dem Körper Stärke und generelle Leistungsfähigkeit, was du dann auch bei den Aerobicübungen bemerken wirst. Kraftübungen kannst mit Hilfe von Maschinen ausführen oder nur dein eigenes Körpergewicht benutzen - dazu reicht dir dann nur eine Trainingsmatte. Das Training selbst besteht aus einer Reihe von Bewegungen in einer bestimmten Zeit, mit Gewichten oder ohne, auszuführen sind, darauf folgt eine kurze Pause. Die meisten Übungen werden in Sets gemacht, manchmal wird dabei die Schwierigkeit oder das Gewicht erhöht. Wir schlagen vor in einer Trainingseinheit verschiedene Muskeln zu trainieren, z.B. Beine, Hintern und Bauch (das sind vielleicht die beliebtesten Körperteile die von Frauen trainiert werden). Arme, Oberkörper und Rücken kannst du seltener trainieren, z.B. nur einmal in der Woche.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die richtige Mischung der Übungen - also Cardio und Krafttraining zusammen. Die Aerobicübungen helfen überschüssige Kilogramme loszuwerden, aber ohne den Körper zu stärken erhältst du einen sogenannten “skinny fit”-Effekt. Auf der anderen Seite, wenn deine durchtrainierten Muskeln unter einer Fettschicht sitzen, dann kann es sein dass das Krafttraining selbst auch nicht genug ist. Letztendlich hängt dein Trainingsplan von deinem Ziel ab - Fettverbrennung oder Muskelaufbau.